DJI MINI 2 – Quickshots

In diesem Artikel werden wir auf die von DJI bereitgestellten Quick Shots der Mini 2 eingehen. Wer eine Drohne kauft, möchte vermutlich nicht nur Fotos und Videos von anderen Personen aufnehmen, sondern auch hin und wieder sich selbst in den Fokus setzen. Dafür eignen sich die von DJI vorgegebenen Quickshots ideal, denn diese Funktionen erweitern die Drohne um automatische Kameraflüge. Teilweise sind die durch Quickshots abgebildeten Flugmanöver ohne Unterstützung sehr schwer auszuführen.

  1. Basiswissen und Einstellungen
  2. Dronie
  3. Rocket
  4. Circle (Kreisen)
  5. Helix
  6. Boomerang
  7. Fazit

Quickshots – Basiswissen und Einstellungen

Jeder Quickshot hat eine vordefinierte Flugroute, die teilweise in Distanz, Radius und Höhe angepasst werden kann. Da die DJI Mini 2* nur Sensoren nach unten besitzt, sollte vor der Ausführung von Quickshots immer geprüft werden, ob Hindernisse im voraussichtlichen Flugweg vorhanden sind. Doch keine Sorge, wurde doch mal ein Quickshot gestartet und ein Hindernis übersehen, so kann der Pilot den Quickshot durch manuelles Steuern der Drohne jederzeit abbrechen. Nach jedem Quickshot fliegt die Drohne automatisch auf direktem Weg zurück zu ihrem Ausgangsort. Alle Quickshots können sowohl in den Auflösungen 1080P, 2,7K und 4k aufgenommen werden. Die Auflösung könnt ihr in den Optionen im Reiter „Kamera“ umstellen.

Dronie

Der Dronie wird meist für Personen genutzt. Spielt man den Dronie rückwärts ab, sieht es so aus, als ob die Drohne auf einen zufliegt.

Beim Dronie wird das gewählte Motiv zunächst zentriert. Sobald der Quickshot ausgeführt wird, entfernt sich die Drohne, während sie leicht aufsteigt nach hinten vom zuvor ausgewählten Motiv.

Beim Dronie kann eingestellt werden, wie weit sich die Drohne vom Motiv entfernen darf. Dabei sind Distanzen zwischen 25 und 125 Metern verfügbar. Vor dem Start sollte daher geprüft werden, wie viel Platz hinter und über der Drohne ist.

Rocket

Beim Rocket fliegt die Drohne in Richtung Himmel, dabei hält Sie durchgehend das Motiv in der Mitte und lässt das Motiv bei steigender Höhe immer kleiner wirken.

Der Rocket fliegt mindestens auf 25 und maximal auf 80 Höhenmeter. Wer höher möchte, kann zum Ende des Quickshots die Drohne manuell mit einem Video weiter steigen lassen und anschließend die Videos zusammenschneiden.

Circle (Kreisen)

Beim Circle fliegt die Drohne gleichmäßig um das markierte Objekt kreisförmig herum. Dabei wird die beim Starten des Quickshots gegebene Distanz zum Objekt beibehalten. Grenzen in der Distanz sind hier grundsätzlich keine vorgegeben. Dieser Quickshot ist manuell nicht besser zu fliegen.

Helix

Um möglichst viel von der Umgebung zu zeigen, eignet sich der Helix, denn bei diesem Quickshot steigt die Drohne auf, während Sie das Motiv umkreist. Beim Helix kann ein Radius von mindestens 10 bis maximal 120 Meter eingestellt werden. ACHTUNG! Der Helix braucht wirklich viel Platz und es lohnt sich erst mal mit einem kleinen Radius die Umgebungsbedingungen festzustellen.

Boomerang

Der fünfte und letzte Quickshot den die DJI Mini 2 unterstützt, nennt sich Boomerang. Bei diesem Quickshot fliegt die Drohne zunächst nah (je nach initialer Entfernung zum Motiv) am Motiv vorbei. Im Anschluss nimmt die Drohne einen elliptischen Flugverlauf, bevor die Drohne auf der anderen Seite des Motivs zurück zur Startposition fliegt. Am höchsten Punkt bietet die Drohne einen wunderschönen Überblick. Ein gutes Filmbeispiel haben wir in unserem Video zum Thema Quickshots der DJI Mini 2.

Fazit – Quickshots – DJI Mini 2

Die Quickshots machen die DJI Mini 2 zu einer wirklich kompletteren Drohne. Da der Drohne eigentlich ein System wie Active-Track fehlt, wird dieses zumindest ein wenig durch die Quickshots ergänzt. Insgesamt gefallen uns die Quickshots wirklich gut, wobei wir zum Beispiel beim Rocket die Maximale höhe von 80 Metern nicht nachvollziehen können. Abgesehen von den hier beschriebenen Videofunktionen gibt es auch zusätzlich noch schöne Fotofunktionen, die wir in Kürze auch vorstellen werden.

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